Die seismische Tomographie hilft Geologen dabei, den Untergrund detailliert zu verstehen, indem sie Unterschiede in Gesteinsart, Struktur und Dichte aufzeigt – wichtige Indikatoren für Mineralvorkommen. Diese Erkenntnisse ermöglichen es, erzhaltige Zonen, Verwerfungen und Alterationsbereiche genauer zu lokalisieren, wodurch Unsicherheiten reduziert werden und eine schnellere, sicherere und effizientere Bohrung und Exploration möglich wird.
Anwendungsbeispiel:
Die seismische Tomographie ist ein leistungsstarkes Werkzeug zur Optimierung der Nickelexploration. In diesem Beispiel wurden Messungen zwischen Bohrlöchern in einer Tiefe von etwa 700 Metern innerhalb einer Nickel Lagerstätte durchgeführt. Durch die Verfolgung der Ausbreitung seismischer Wellen durch das Gestein lassen sich mit dieser Methode Unterschiede in der Gesteinsart, Struktur und dem Sulfidgehalt erkennen – wichtige Indikatoren für nickelhaltige Zonen.
Die seismische Tomographie hilft dabei, die Form und Ausdehnung von Erzkörpern genauer zu bestimmen. Dies führt zu einer besseren Bohrzielgenauigkeit, weniger Explorationsbohrungen, geringeren Kosten und einer geringeren Umweltbelastung. Insgesamt ermöglicht sie einen effizienteren, genaueren und nachhaltigeren Ansatz für die Erkundung und Erschließung von Nickel- und weiteren Ressourcen.

Tomogramme zeigen die Verteilung der P-Wellen-Geschwindigkeiten, um die Erzvorkommen zu erkennen